Mobilität
In Zukunft mehr Pedalritter?
Submitted by kuhjoh on Wed, 11/04/2009 - 14:26.Mobilität ist seit Beginn der ”Neuen Ölkrise” gegen Ende 2007 ein Bereich, in dem sich die Prioritäten und Ansichten vieler Menschen in den letzten zwei Jahren sehr verändert hat. Während das Auto für lange Zeit in weiten Bereichen der westlichen Welt das vorherrschende Fortbewegungsmittel war, beginnen mobile Menschen sich nun, sich nach Alternativen umzusehen.
Im Sommer 2008 erreichte der Benzinpreis in Deutschland ein Niveau, das noch mehr zum Umdenken veranlasste. Besonders die USA waren von den Preissteigerungen betroffen, da sich das Preisniveau dort rund dreimal so stark erhöhte.
Auf der Suche nach Alternativen zum teuren Autofahren und verstärkt durch die aufkommende Umweltdiskussion begann man, sich wieder auf bereits bekannte, billigere Mobilitätsformen zu besinnen, wie etwa das Fahrrad. Während das Fahrrad noch bis vor einigen Jahren ein unpopuläres Fortbewegungsmittel war, entwickelte es sich durch die Wirtschaftskrise immer mehr zu einer modernen und jungen Mobilitätsform, die stark mit den Bereichen Sport, Umweltschutz, Lifestyle und Urbanität verknüpft ist. Das Aufkommen von Elektrofahrrädern gilt dabei als einer der größten Trends.
Die Automobilbranche kann auf eine starke Lobby zurückgreifen und hat dadurch großen Einfluß auf die globale Entwicklung der Mobilität, wie dieses Video verdeutlicht. Der Fahrradbranche fehlen solche Kommunikationsmittel. Hinzu kommt noch, dass es weitaus weniger themenbezogene Fachmagazine oder sonstige Kommunikationsplattformen für die Fahrradbranche gab.
Als Folge davon entstanden seit Mitte 2008 immer mehr Blogs und Magazine, die nicht mehr ein reines Kommunikationsmittel einer Subkultur darstellen, sondern zunehmend auf den Mainstream und damit auf eine breite Öffentlichkeit ausgerichtet sind. Beispiel dafür ist das Magazin Velosophie, das sich selbst als Magazin für Fahrradkultur bezeichnet. Dieses Magazin erschien 2008 bereits in drei Ausgaben und ist unter anderem der österreichischen Tageszeitung “Der Standard” beigelegt.
Ähnlich der Wirtschaftskrise, die beinahe überall auf der Welt ähnliche Folgen hervorrief, entwickelt sich auch der Trend zum Fahrrad zunehmend zu einem globalen Phänomen. Unterstützt wird dies etwa durch Blogs, die Fahrrad-Interessierten als Plattform dienen. Auch der Trend zu Elektrofahrrädern hat eine globale Komponente, da Elektrofahrräder in China bereits seit den 90ern zum Straßenbild gehören und ein Großteil der Komponenten in CHina gefertigt wird.
Mittlerweile versuchen sogar Autohersteller auf den Trend aufzuspringen, was das Potenzial dieser Branche verdeutlicht. Das Internet spielt hier eine enorm wichtige Rolle, da es den Herstellern, aber auch den Kunden und Interessierten dieser Branche, eine Plattform bietet und sie global vernetzt.
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Vorteil Wirtschaftskrise - Aufschwung für alternative M obilitätsformen
Submitted by kuhjoh on Wed, 11/04/2009 - 14:07.Fahrradfahren entwickelte sich seit Beginn 2008 zu einem Trend, der besonders durch das Web verstärkt wird. Scheinbar konnte die Fahrradbranche von der Weltwirtschaftskrise profitieren und nimmt heute eine neue Position im Bereich der modernen Mobilität ein.
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