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AFP klagt Textdiebe

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Die Agentur AFP („Agence France Press) klagt Textdiebe. Betroffen sind hauptsächliche große Online Seiten Betreiber.

Die AFP ist die wichtigste Nachrichtenagentur Frankreichs und mit ihren 2000 Mitarbeiter in 165 Ländern wohl auch eine der wichtigsten der Welt. Dass die französische Nachrichtenagentur gegen Textdiebe aus dem Internet vorgehen will, ist ein Feldzug gegen die „Copy and Paste“ Mentalität vieler Internetuser. Denn die Inhalte der AFP werden öfters kopiert, als sie auch tatsächlich bezahlt werden. Inhalte der AFP zu übernehmen, ohne eine Lizenz dafür zu besitzen, fällt unter Urheberrechtsverletzung. Bereits 10.000 Verstöße gegen die Lizenzbestimmungen wurden registriert, die „Copy and Paste“ Seitenbetreiber erhalten demnächst Post von der Anwaltskanzlei der AFP. Post bekommen demnächst alle Textdiebe, allerdings wolle man besonders bei kommerzieller Nutzung der AFP Texte vor Gericht ziehen. Vertriebschef der Deutschen AFP, Timo Peters, verdeutlicht: „Die AFP hat es nicht auf Blogger, Lehrer oder Professoren abgesehen habe.“ Somit werde nicht jedem Brief eine Rechnung beigelegt, bei kleineren Verstößen werde man vor allem Unterlassungserklärungen erhalten, um eine weitere illegale Verwendung der AFP Inhalte zu unterbinden. Nach den Textdieben wurde mittels neuer Techniken systematisch gesucht. Hierbei handelt es sich um spezielle Monitoring-Software, die das Internet nach abgekupferten Inhalten durchsucht. Ein Programm namens „Textguard“ macht dies für die AFP möglich, aber auch die dpa und amerikanische Nachrichtenagenturen gehen gegen die illegale Nutzung der von ihnen zur Verfügung gestellten Dienste vor. Die AFP wolle mit der Massenmailing Aktion auch ein Bewusstsein dafür schaffen, was das Urheberrecht ist und dass “unser Content einen Wert hat, der bezahlt werden muss”, so Peters.

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